| Erstellt von Bettina Aschauer

European Youth Championship am 25./26.05.2013 in Grindelwald

Ein Internationaler Boulderwettkampf aus Sicht von Bettina Aschauer

Nach den zwei extra Trainingseinheiten mit Ines, einer der Trainerinnen vom Bayernkader in Nürnberg, war ich topmotiviert auf meinen ersten internationalen Wettkampf.

Über das Wetter in Grindelwald – Schnee und Schneeregen – war ich weniger erfreut, aber das änderte nichts an der Vorfreude auf Samstag. Nach über fünf Stunden Fahrt haben wir festgestellt, dass Grindelwald wirklich am A**** der Welt liegt. Flo, der netterweise mit mir als Fahrer und Betreuer dorthin gefahren ist, war enttäuscht, dass er nicht mal den Eiger ganz gesehen hat. Nachdem  wir durch sehr steile und enge „Gässli“ zu unserer netten Herberge gelangt sind und unser Zeug in unser Zimmer gebracht haben, sind wir zuerst zum Sportzentrum gegangen und haben uns die Wettkampfwand angeschaut. Bevor wir zum Treffen des deutschen Teams ins Hotel Alpina gegangen sind, waren wir erst noch Essen.

Am nächsten Tag musste ich um 6:30 Uhr aufstehen, da die Qualifikation meiner Altersgruppe schon um 8:30 Uhr losging. Meine Altersgruppe, die weibliche Jugend B, hatte acht Boulder in 110 min zu bewältigen.

In den ersten Boulder bin ich als erste eingestiegen und hab ihn gleich geschafft. Dann war ich motiviert auf die anderen Boulder und hab noch vier weitere geflasht. Drei dynamische Züge hab ich auch bewältigt, bei denen ich am Anfang nicht dran geglaubt hab, dass ich die schaffe. Leider bin ich an einem Kraftproblem gescheitert und hab in diesem Boulder nur die Zone erreicht. Wegen diesem Boulder bin ich dann letztlich nicht ins Finale gekommen. Aber  insgesamt bin ich mit dem  9. Platz zufrieden. Den restlichen Tag haben wir den anderen Startgruppen bei ihrer Qualifikation zugeschaut. Aus Deutschland ist in der Jugend B weiblich Sophie Rauberger ins Finale gekommen und in der Jugend A männlich haben Jonas Winter und David Firnenburg das Finale, das am Sonntag stattfand, erreicht. Am Sonntag haben wir uns nach dem Finale wieder auf den Weg nach Hause gemacht.

Ein großes Dankeschön an Flo Schiffer, der mit mir nach Grindelwald gefahren ist und mich dort so gut betreut hat.