Das Skitourengebiet Hochries

Nur wenige Skitourengebiete können eine ähnliche Tradition aufweisen wie das Hochriesgebiet. Bereits 1914 wurde auf dem Hochriesgipfel die erste Skihütte des Deutschen Alpenvereins eingeweiht. In Zeiten als es noch keine Lifte gab und Skifahren gleichbedeutend mit Tourengehen war, stellte die Hochries das Skigebiet zwischen München und Salzburg dar. An Spitzentagen tummelten sich bis zu 2000 Bergsteiger rund um den Rosenheimer Hausberg. ==> Siehe auch Beschreibung der traditionellen Hochries-Skitour
Heutzutage sind zwar nicht mehr ganz soviele Leute unterwegs - der "Hochriespowder" wird aber vor allem bei einheimischen Tourengehern hoch gehandelt. Durch seine niedrige Höhenlage mit Baumbewuchs bis in die Gipfelregion ist das Hochriesgebiet ist eine verhältnismässig lawinensichere Tourenregion, die wenigen Lawinenhänge können mit entsprechenden Kenntnissen leicht umgangen werden.
Winteraufstieg zur Hochrieshütte:
- von Frasdorf / Lederstube über Zellerbauer, Schmiedalm und Riesenhütte (ca. 3 bis 4 Stunden)
- vom Samerberg / Hochriesbahn-Talstation über Mittelstation, Mooserboden, Seitenalm und Südwestgrat ( 2 bis 3 Stunden)
- vom Samerberg / Spatenau über Spatenau-Alm und Seitenalm (ca. 2 Std.)
Beliebte Skitourenziele im Hochriesgebiet:
- Feichteck
- Abereck
- Predigtstuhl
- Klausenberg
Diese und weitere Gipfel können von verschiedenen Ausgangspunkten angegangen und beliebig miteinander kombiniert werden.
Skitourenführer:
Skitourenführer Bayerische Alpen
von Markus Stadler, Panico Alpinverlag
Chiemgauer
und Berchtesgadener Alpen, Rother Bergverlag

