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Sommer-Trainingscamp im Ennstal

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Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr sind wir auch in diesem Jahr Österreich als Kletterziel treu geblieben – in Losenstein im Ennstal mit seinem breiten Routen- und Felsangebot fanden wir den idealen Ausgangspunkt für unser Trainingslager. Beim Einpacken staunten unsere Nachbarn nicht schlecht, was alles in drei Kleinbusse so hineingeht. Neben 23 Kletterern im Alter von 8 bis etwas mehr Jahren fanden Gasgrill, mehrere Kochern und noch mehr Töpfen, 12 Kuchen, beinahe 20 Seilen, 74.-€ in Gummibärchen, gefühlte 20 Zelte, 2 Biertischgarnituren und so vieles mehr in den Busse hinein.

Nach knapp drei Stunden und einer Cappuccinopause in Losenstein angekommen stellte sich unser Campingplatz eher als leicht schiefe Wiese mit zwei etwas entfernt gelegenen Klohäuschen heraus – der von mir vorhergesehene Stau bei Klo und Dusche blieb jedoch (fast) aus. Schon gegen Mittag standen trotz enormer Hitze alle Zelte samt Verpflegungszelt mit vermeintlich wetterfester Abspannung und die Volleyballfläche war bereits eingespielt. Und dann ging es auch gleich zum Klettern an den Sauzahn.

Auf dem Programm stand zuerst nochmal ein Sicherheits-Update für alle Teilnehmer sowie eine Einweisung ins Vorstiegsklettern am Fels für die weniger Erfahrenen unter uns. In den darauf folgenden 8 Tagen war dann neben dem täglichen Volleyballtraining und einer anstrengenden Berglaufeinheit viel, viel Klettern angesagt – und das trotz nicht immer idealen Wetters. Ob in den leichteren Sektoren am Pfennigstein oder den sehr steilen (zumeist) regensicheren Routen in Langenstein und an der Gelsenwand, im technisch anspruchsvollen Kalk in Rettenstein und beim Nixloch, den anstrengenden Routen an der Sonnleitner Wand und der schwimmbadnahen Riesenbergerwand, und sogar in den alpinen plattigen Nord-Westwänden der Planspitze im Gesäuse, überall war das Rock&Bloc-Team zu finden.

Vor allem unser Nachwuchs erzielte sehr eindrucksvolle Leistungen, auch wenn aufgrund der eher technischen Kletterei nur wenige Graderhöhungen erreicht werden konnten. Die dazugewonnenen Bewegungserfahrungen sind mindestens genauso wertvoll. Eines unserer Hauptziele, die Vermittlung der selbstverantwortlichen Sicherungstechnik und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur, wurde von allen Kletterern gut angenommen, so dass keine größeren Vorkommnisse zu beklagen waren. Auch abseits der Felsen war die Stimmung ausgezeichnet. Gemeinsames Kochen, bei der Volleyball-Liegestütz-Trainingseinheit von Lukas, „gemütliche Bergläufe“, Schwimmen mit Sandro im Freibad, Palatschinken essen, Gitarre spielen am Lagerfeuer, ... es war schlichtweg eine sehr nette und spannungsfreie gemeinsame Zeit im Team, die wir hier verbringen durften. Hierfür sei an dieser Stelle nochmal allen an der Organisation und Durchführung beteiligten, insbesondere auch unseren elterlichen Unterstützern Andi und Thomas herzlich gedankt.

Und hier die persönlichen Highlights der Teilnehmer samt Bildern:

Manni

Nein, .... die wunderschöne 6b+ beim Steinwirt vergesse ich zwar auch nicht so schnell, aber sei´s drum. Die traditionelle Gestaltung des Ruhetages, diesmal in der plattigen Nord-Westwand an der Planspitze im Gesäuse zu Wochenmitte mit Lena, Nico und Lukas entsprach trotz 1500Hm kniezermürbenden Abstiegs schon eher meinem Geschmack. Außergewöhnlicher war jedoch die tolle Stimmung an der Wand von Langenstein trotz starken Dauerregens – die Route „no paseran“ trotzte einer Begehung auf den letzten Metern mit aller Wasserkraft von oben, eine Dusche durfte ich mir an diesem Tag bedenkenlos sparen.

Lena

Unsere diesjährige Kletterfahrt hielt mal wieder viele tolle Erlebnisse für uns bereit, deswegen fällt es mir schwer ein Highlight besonders hervorzuheben. Toll waren: die täglichen Volleyballsessions, das Singen am Lagerfeuer, die Alpintour im Gesäuse (mit all ihren psychischen und physischen Reizen.... ;-)!) und natürlich das Klettern im Allgemeinen. Aber insgesamt hat mir, neben der guten Grundstimmung, besonders gefallen, wie gut es den anderen gefallen hat :-). Diesmal waren mehr aus unserem 3er-Team dabei und ich bin sehr stolz mit welcher Motivation und auch wie gut die am Fels unterwegs waren. Super! Kurz gesagt: ich freu mich schon auf die Kletterfahrt im nächsten Jahr :-D!

Franzi Bauer

Mein Highlight war die Kletterei an der Sonnleitnerwand die mit ihren eher steilen Wänden und Überhängen mir sehr gut gefallen hat. Auch der Tag beim Baden war super und die Abende am Lagerfeuer an denen gesungen und Gitarre gespielt wurde haben mir sehr viel Spaß gemacht.Insgesamt war es eine echt coole Woche!!!

Franzi Mummert

Meine 2 Highlights bei der Ketterfahrt ins Ennstal: Das erste war natürlich meine Graderhöhung auf 6b in der tour "Attacke".Nachdem ich diese Tour im Nachstieg geklettert war, stieg ich sie nach einigen versuchen schließlich auch im Vorstieg durch.Ein super Erlebnis !!!!!!!!!!!!!!!! Sehr gut gefiehlen mir allerdings auch die Abende,an denen wir alle am Lagerfeuer saßen,sangen und Gittare gespielt wurde.

Vincent

Mein Highlight war gleich am zweiten Tag. Der Aufstieg war etwas beschwerlich ich hab es aber trotzdem geschafft(hihihi). Das Aufregendste war, dass wir uns beim sichern und auch bei allen anderen Dingen immer festbinden mussten. Die Kletterrouten waren auch toll, man musste nämlich viele verschiedene Techniken anwenden um bis nach ganz oben zu kommen.

Zeno

Ich fand das Ennstal klasse, das Wetter war manchmal nicht so toll, aber das hinderte uns nicht vom Klettern ab. Das Essen war immer gut, besonders das Risotto!!!

Xaver

Ich fand das Ennstal sehr schön, weil es viele gute Touren gab. Es gab sehr schöne Gebiete und wir hatten immer eine mords Gaudi.

Stephanie Seebauer

Meine erste Outdoor-Erfahrung im Rock & Bloc hat meine Erwartungen übertroffen. Habe in dieser Woche viel gelernt. Meine Freude war groß, als ich die 6a / 6+ erfolgreich durchgestiegen bin. Den Tag an der Sonnleitnerwand (Sektor Attacke) mit ihrer großen Auswahl an Routen fand ich supi :o). Das gemeinsame Singen am Lagerfeuer stärkte unsere Gruppengemeinschaft. Zum ersten Mal habe ich eine große Gruppe mit meiner Gitarre begleitet, was für mich ein schönes Erlebnis war. Insgesamt ist die Woche viel zu schnell vergangen, ich wäre gerne noch eine weitere Woche geblieben. :o) Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wieder mit einem tollen Team zu klettern. Ein Dankeschön auch an die Betreuer, die uns oft zum Lachen brachten.

Nico

Mein persönliches Highlight war unsere Alpintour im „Gesäuse“. Die ersten Seillängen gingen durch eher leichtes Gelände. Schon im Mittelteil haben wir uns verstiegen und oben kam der Lukas und ich dann noch einmal in eine falsche Tour (war dafür eine schöne Seillänge) und schafften es aber am Schluss tatsächlich die letzten beiden richtigen Seillängen der ursprünglich geplanten Tour zu klettern. Aber alles in einem war es eine richtig schöne und abenteuerliche Tour, obwohl wir um 5 Uhr aufstehen mussten, 2,5 Stunden Zustieg hatten, in die falsche Tour kamen und bei strömenden Regen und komplett kaputt absteigen mussten.

Selina

Ich fand das Klettercamp im Ennstal 09 sehr schön und ich fand es gut, dass wir jeden Tag wo anders waren und somit viel gesehen haben. Am besten hat mir die Sonnleitnerwand gefallen da für jeden was dabei war und es auch genug Touren für alle gab. Aber auch auf dem Campingplatz fand ich es schön, dass beim Spüldienst und so alle zusammengeholfen haben.

Sandro

Mein persönliches Highlight war die gute Organisation und der Teamgeist, der in der Gruppe deutlich zu spüren war.

 

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