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Rock & Bloc-Team |
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der DAV-Sektion Rosenheim |
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15.6.Die Rocklands heissen Rocklands, und das schon seit hunderten von Jahren, weil es ein Land aus Felsen ist. Deswegen kommen seit einigen Jahren Kletterer aus aller Welt dorthin um zu klettern und zu bouldern. Warum auch sonst!? Es gibt ja ausser Felsen nichts. Dem Ruf sind nun auch wir gefolgt und haben uns vorgenommen dort einige Zeit zu verbringen. Also sind wir auf dem Pakhuis Campingplatz eingefallen und haben unser Lager aufgeschlagen. Der Campingplatz liegt Abseits von der Strasse am Rand eines riesigen Blockfeldes und es gibt eine warme Dusche(das wichtigste). Ausserdem gibt es Alienbäume(importiert aus Australien)in denen ganz viele Vögel leben. Jetzt denkt sich sicher jeder wie schön, dann zwitschern die Vögel immer….. Von wegen, wenn man um 6 Uhr aufwacht und sich fühlt als ob man in der Vogelabteilung einer Tierhandlung liegen würde ist es mit der Romantik schnell vorbei. Aber ansonsten gibt es ausser dass mein Zelt undicht ist, was ja eh meine Schuld ist am Campingplatz nichts auszusetzen. Der momentane Campgroundmaster ist ein Amerikaner „Ricky“ der da er ja schon mehr als 3 Monate da ist immer als Informant für alles missbraucht wird. Ansonsten ist hier alles immer gleich, Leute kommen, Leute gehen und am Allabendlichen Feuer gibt es nur ein Thema – bouldern!!!! Also um genau zu sein eigentlich geht es nur selten, auch Tagsüber um etwas anderes als bouldern. Es geht darum wer was gemacht hat, wie er oder sie es gemacht hat und ob es so leichter ist. So vergeht Tag um Tag und man geht bouldern oder hat einen Restday-Ruhetag(was sehr langweilig sein kann) Da ich ja wegen meiner Verletzung sowieso keine Ansprüche an meine Kletterleistung gestellt habe, war für mich das höchste Ziel einfach nur Fit zu werden. Also bin ich die ersten Tage nach leichtem Klettern immer Joggen gegangen, was in der Tat sehr fit macht! Aber nach kurzer Zeit habe ich mit grosser Freude feststellen können, dass ich weder unfit bin noch grosse Probleme mit meinem Finger habe, wenn ich natürlich aufpasse! Also war ich voll motiviert und hab gleich ein paar schöne Boulder gemacht . Auch dass ich mit den anderen zusammen unterwegs bin ist unwahrscheinlich motivierend, alle super Kletterer mit einer unerschöpflichen Kraft, da geht was! Der Kletterstil kommt mir auch zugute, hier gibt es viele Dächer mit grossen Griffen und weiten Zügen also sehr Oberarmlastig – und den hab ich ja zum Glück!! Die schönsten Boulder bis jetzt waren „Minky fb 7b“ und „Dirty Lies fb7b“ beides Dachboulder mit weiten Zügen. Dann hab ich einmal an den Nico denken müssen, weil ich mit lauter Riesen einen Dynamo versucht habe und als einziger voll mit beiden Händen hinspringen musste. Am Ende hab ich ihn dann auch so geschafft „like a squirrel fb7b“( Wie ein Eichhörnchen).
Nachdem ich gemerkt habe, dass es für meinen Körper wohl gut wäre eine kleine Pause einzulegen, habe ich mich für einen kompletten Ruhetag (keine Unnötige Bewegung), also Hängematte-Essen-Hängematte-….-Schlafen entschieden! Aber weil das ja auch nur einen Tag spannend ist wollte ich am nächsten Tag laufen gehen. Irgendwie hat es sich da ergeben, dass ich mit Scott, der hier lokal ist und jeden Winkel von den Rocklands kennt auf Blocksuche gegangen bin. Das Ergebnis von der 5 Stündigen Wanderung war, dass wir ein riesiges neues Gebiet gefunden haben, zu gross um jemals ganz erschlossen zu werden. Unser Plan war dann egal bei welchem Wetter am nächsten Tag mit Kletterzeug und Schlafzeug zurückzukommen und das Gebiet anfangen zu erschliessen. In der Nacht hat es geregnet und auch für den nächsten Tag war das Wetter schlecht angesagt, aber wir haben uns nicht von unserem Plan abbringen lassen und sind voll ausgerüstet Losgezogen um unsere Mission zu erfüllen. Hat auch fast geklappt! Nachdem wir Wege gebaut, Büsche zerstört, und Blöcke freigelegt haben wollten wir anfangen zu bouldern. Doch wie sollte es anders sein, genau in diesem Moment fängt es Vollgas zu regnen an!! Wir packen unser Zeug unter den Arm und flüchten in Richtung Höhle. Eine schöne grosse Höhle mit trockenem Feuerholz! Aber Scott hat dann versteckt hinter einem Baum eine kleine Höhle gefunden in die wir uns dann auch aus Angst vor dem Regen geflüchtet haben. Wie gesagt die Höhle war klein ungefähr so, das wir genau nebeneinander liegen konnten, bergab versteht sich! Also haben wir uns ein Feuer gemacht(hat auch fast nicht geraucht – nasses Holz) und angefangen unsere Hosen und Socken zu trocknen. Nach einiger Zeit waren dann draussen Stimmen zu hören und wir sind total überrascht, dass es 2 Stunden Fussmarsch entfernt von der nächsten Strasse in der Afrikanischen Wildniss bei strömenden Regen noch andere Menschen gibt, Barfuss und total verdreckt aus unserem Loch gekrabellt! Vor uns stehen 5 Amerikaner auf Blocksuche!!! Sorry too late! Tut uns Leid aber ihr seid 1 Tag zu spät, die Blöcke haben wir gefunden und die 1km das Tal rauf und auf den beiden Plateaus auch! Ich weiss nicht wer mehr enttäuscht war, die weil die Blöcke schon gefunden worden sind, oder wir weil das Tal kein Geheimnis mehr ist! Auf jeden Fall haben wir die Amerikaner dann noch eine Stunde Beobachtet, wie sie in die einzige Richtung wo wir noch nicht waren im Regen verschwinden! Dadurch noch mehr angespornt als erste die schönsten Boulder im Tal zu klettern machen wir uns Pläne in der Nacht mit Lampen zu klettern falls es aufhört zu regnen. Aber stattdessen haben wir uns eine Flasche Wein aufgemacht und sind bald schlafen gegangen. Als ich mir das erste Mal gedacht habe es muss bald Morgen sein habe ich auf die Uhr geschaut und es war halb 11 – lange Nacht!! Es hat die ganze Nacht durchgeregnet und am Morgen auch noch. Also haben wir uns entschieden noch mal Blöcke suchen zu gehen um die Zeit zu überbrücken bis die Blöcke trocken sind. Und wir waren nach 3 Stunden komplett Nass und uns noch sicherer, dass die Blöcke dort nie Ausgehen und man in vielen Jahren immernoch Erstbegehungen machen kann. Am Mittag waren die Blöcke trocken und wir total erledigt. Aber trotzdem haben ein paar Linien ihre erste Begehung und einen Namen bekommen. Nachdem wir dann noch die Strecke zurück zur Strasse mit vollem Gepäck gemeistert hatten bin ich nach einer warmen Dusche, einem Bier und einem Teller Nudeln ins Zelt und habe 13 Stunden durchgeschlafen! Südafrika Mai – August 2009 5.6.Nach einem 2 wöchigem Urlaub im guten alten Bayern, habe ich mich reichlich erholt wieder auf den Weg in unbekannte Gefilde gemacht. Vor 5 Jahren war ich als Austauschschüler schon mal in Südafrika, damals um die Kultur kennenlernen und Englisch zu lernen. Dieses Mal zum Klettern und Reisen und praktischerweise lernt man Englisch und die Kultur gleich mit kennen!! Da ich mich schon Jahre auf Südafrika zum Klettern und speziell die Rocklands zum bouldern gefreut habe und sogar schon einmal einen schon gebuchten Flug wegen einer Verletzung stornieren musste, war es für mich umso schwerer nach meinem Ringbandriss in Thailand wieder darüber nachzudenken die Reise abzusagen! Aber letztendlich habe ich mich richtig entschieden und bin am 23. Mai über London nach Johannesburg geflogen.
Nach einem weniger erholsamen Flug bin ich im kalten Johannesburg angekommen und habe dort in dem Hostel am Flughafen erst mal geschlafen… Gegen fünf Uhr Nachmittag klopft es an der Scheibe neben meinem Kopf und die Stuttgarter Fraktion, das sind Axel, Tom und Vera, war auch angekommen. Nach einem Ausflug in ein Pup mit lauter Musik und einem Haufen schwarzer bin ich endlich wieder in Afrika, in der „Rainbow Nation“! Am nächsten Morgen haben wir dann unsere 2 Autos abgeholt, ein kleiner roter 1er Golf(werden in SA immer noch produziert) gekauft und einen Toyota Avanza gemietet. Nachdem auch noch Stefan zu uns gestoßen ist waren wir komplett und abfahrtbereit, mussten aber noch mal zum Flughafen um Geld zu wechseln. Ich Trottel immer noch voll konzentriert auf den Linksverkehr fahr dann genau vor einem Verkehrspolizisten über ein Stoppschild! Naja hätte halt 500 Rand, also 50€ gekostet, aber ich habe mir gedacht ich probier einfach mal Korruption aus, ein kleines Word, aber in Afrika eine große Bedeutung und siehe da es hat funktioniert aus 500 Rand wird 100 und der Polizist hat sein Tagesgesgehalt verdoppelt!! Welcome to Afrika!!! Erstes Ziel war der Krüger Nationalpark, dort kann man mit dem Auto in den Park fahren und überall laufen frei die Tiere rum! Und wir sollten für das frühe Aufstehen belohnt werden. Kurz nach Sonnenaufgang die ersten Giraffen, Nashörner und Springböcke und da geht der Puls schon mal hoch, wenn so ein Nashorn 20 Meter vorm Auto aufsteht und in die Richtung schaut!! Also unser großes Ziel war natürlich die Big Five(Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) zu sehen wenn es so weiter gegangen wäre wie bis um 10 Uhr hätten wir das auch geschafft, aber es wollten sich keine Raubkatzen zeigen! Auf jeden Fall waren wir uns nach 8 Stunden Wachsamkeit und vielen Tierbegegnungen einig, dass 1 Tag im Nationalpark reicht. Also auf nach Swasiland, nach einigen Kilometern Umweg durch das richtige Afrika, Lehmhütten, Savanne,…. Sind wir an dem kleinsten Königreich Afrikas angekommen. Nach einem sehr amüsanten Grenzübergang haben wir uns auf die Suche nach einem Platz für die Nacht gemacht und sind in einem Golfclub gelandet, in diesem wahrscheinlich nobelsten Club in Swasiland wird man erst einmal von einem Zebrafohlen im Hausgang begrüßt, manche auch mit einem heftigen Tritt in den Hintern, sind halt doch ganz schön gefährlich so Zebras!! Die Leute dort haben uns wirklich sehr nett empfangen und nach einigen Biers in eine Lehrstehende Wohnung einquartiert, wollten uns halt nicht glauben, dass wir auch draußen schlafen können! War mir aber auch lieber, weil draußen sind die großen Zebras rumgelaufen! Nach ausdrücklichen Empfehlungen der Swasis sind wir am nächsten Tag in einen weiteren Nationalpark „Mallalotja“ gefahren, dort sollten wir mit Zebras und Springböcken wandern gehen können und keine gefährlichen Tiere fürchten müssen. Leider war es Winter und die Tiere haben sich in tiefer liegende Landstriche Verzogen, aber die Landschaft war Atemberaubend. Berge und Täler soweit das Auge reicht und keine Menschenseele weit und breit. Am Nachmittag haben wir dann noch ein paar Boulderblöcke gefunden und unmögliche Sachen probiert möglich zu machen. Das riesen Lagerfeuer am Parkeigenen Campingplatz und die Nudeln waren aber das absolute Highlight. Das mir in dieser Nacht noch ein Leopard über den Weg gelaufen ist wollte mir am nächsten Tag keiner glauben, aber war auch nur geträumt!!!
Am nächsten Tag sind wir quer durch Swasiland, im Süden raus und dann über Durban nach Port Shepstone gefahren. Dort haben wir im „The Spot Backpackers“ , einem genialen Hostel direkt am Surfspot übernachtet. Nach einer langen Nacht und wenig Schlaf haben wir unsere Route auf Empfehlung der Lokals mal wieder geändert. Es waren nur 3,5 Stunden Fahrt nach Port St. Johns, aber die waren sehr abwechslungsreich und wir sind das erste Mal weg von den Hauptverkehrswegen und somit in ländlichere Gegenden gekommen. Nachdem wir in Port St. Johns angekommen sind, haben wir uns dort im „Amapondo“ eingenistet. Die Lodge erinnerte mich ein bisschen an Tonsai(Thailand), weil alles improvisiert war aber doch sehr gemütlich. Nach einem Unwetter ist dort der Strom ausgefallen und wir haben bei Kerzenlicht den Pockertisch in Betrieb genommen. Dort bin ich dann auch bis tief in die Nacht sitzen geblieben. Obwohl die lokale Profirunde sich am Anfang gefreut hat, dass wieder einer mehr Geld in den Topf schmeißt den der Gewinner bekommt, bin ich schlussendlich mit dem 5-fachen meines Einsatzes vom Tisch aufgestanden. Aber wieder wenig Schlaf!! Route wieder geändert, Plan für den Tag 125 Km Dirtroad, also keine Straße, aber dafür richtiges Afrika! Naja Abenteuer war Program und deswegen hat es uns eigentlich nicht wirklich aus der Ruhe gebracht, als nach 10 Km der erste Reifen platt war!! Reifen gewechselt und weiter! Die Landschaft war wirklich genial, grüne Hügel, darauf Himmelblaue runde Häuser mit Strohdächern und im Hintergrund der Indische Ozean. Die Menschen freuen sich wenn wir vorbeifahren und winken. Und schließlich erreichen wir viel zu spät unser Mittagsziel „Mtonga“, ein Traumstrand mit Wiese unter großen Bäumen ….. unbeschreiblich!!! Deswegen hat es auch nicht lange gebraucht um die Entscheidung zu treffen über die Nacht dortzubleiben! Nach weiteren 3 Stunden Dirtroad sind wir wieder auf einer befestigten Straße angekommen und haben in der „Coffeebay“ gefrühstückt. Nach dem Frühstück noch Delphine direkt vorm Strand gesehen und dann wieder Autofahren. Autofahren. Autofahren. Ankunft 21 Uhr in Port Elizabeth. Essen. Schlafen. Weiter Autofahren. Auf dem Weg lag die größte und höchste Brücke Afrikas und Stefan und Tom wollten dort den höchsten Bungijump der Welt machen. 216m ist schon hoch, deswegen hab ich auch nur zugeschaut. Aber im Nachhinein war es anscheinend nicht so aufregend. Da waren die Affen auf der Autobahn schon interessanter. Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt was das Schild „don’t feed the baboons“ auf der Autobahn soll, aber als so ne Horde am Straßenrand sitzt war es mir klar! Schöne Tiere sind es ja nicht, aber lustig schon! Nach weiteren Stunden Fahrt durch die Gardenroute sind wir mal wieder im Dunkeln auf der Suche nach einem Schlafplatz, da taucht wie aus dem Nichts im Scheinwerferlicht ein Dromedar auf! Erst mal brechen alle in schallendes Gelächter aus und dann hat der Tom schon versucht es zu besteigen. Als das Tier dann auf einmal ein komisches Geräusch macht und sich bewegt ist er aber ganz schnell wieder runter. Dann haben wir unser Quartier auf einem verlassenen Campingplatz für 1.25€ die Nacht übernachtet! Am nächsten Tag haben wir dann das Klettergebiet ausgecheckt und ich bin nach ein paar schönen Platten meine erste 7a seit langem geklettert und habe gemerkt, dass mein Finger wieder klettern kann. Yuhuu!!! Nachdem dann die Baboons angefangen haben von oben die Wand herunterzusch… haben wir schnell das Gebiet verlassen!! Die letzte Etappe bis nach Kapstadt war angesichts der 3000 Km davor ein Katzensprung und dass wir das Hostel ohne Karte also nur mit Adresse gefunden haben macht uns schon fast zu Lokals. Dann noch ein lustiges Erlebnis mit einer Mietwagengesellschaft mit verschiedenen Namen und ein Autowechsel und ab in die Rocklands!! 15.6. Die Rocklands heissen Rocklands, und das schon seit hunderten von Jahren, weil es ein Land aus Felsen ist. Deswegen kommen seit einigen Jahren Kletterer aus aller Welt dorthin um zu klettern un d zu bouldern. Warum auch sonst!? Es gibt ja ausser Felsen nichts. Dem Ruf sind nun auch wir gefolgt und haben uns 8.5.09 Nachdem wir dann leider die Trauminseln verlassen mussten! Wegen langeweile und weil wir uns um ein Visum fuer China kuemmern mussten, ja genau China! Dazu gekommen ist es, weil viele unserer neu gewonnenen Freunde von Tonsai dorthingeflogen sind, weil es dort um einiges kuehler sei und Tonsai ja nach einem Monat doch langsam langweilig wird. Also haben wir fuer fast kein Geld einen Flug von Bangkok nach Hong Kong gebucht. (nichtwissend, dass ich mir am naechsten Tag das Ringband reissen wuerde!!) Aber es sollte sich trotzdem lohnen, neues Land, neue Kultur, neue Leute,..... Also Visum kaufen ins Flugzeug setzten und ab die Post!! Hong Kong: Ich fluechte ja normal vor jeder Grossstadt sofort, aber Hong Kong hat mich so fasziniert, dass ich gerne laenger geblieben waere. Hier treffen sich zwei Kulturen und viel Geld, das Ergebniss ist eine gigantische Stadt mit Hochhaeusern, modernsten Untergrundwelten und und so viel Glanz und protz wie ich es noch nie gesehen habe. Also Powersightseeing, erst auf das hoechste Hochhaus der Stadt leider nicht ganz hoch, Chefetage!!! Und alles andere war dann mehr oder weniger Umsonst aber trotzdem sehr beeindruckend! Die Fussgaenger bewegen sich naehmlich nicht neben der Strasse, sondern einfach ueber der Strasse auf Bruecken und als wir nach einem Spaziergang im Regen erfahren haben, dass man die ganze Stadt auch in Tunneln durchwandern haette koennen, hat mich das eigentlich gar nicht mehr ueberascht!! Aber leider hat das Geld nicht fuer mehr wie einen Tag gereicht und wir sind aus dem Stadtstaat auf das Festland nach China eingereist. Hier geht alles ganz schnell, wir treffen einen freundlichen Chinesen, der fragt uns, wo wir hinwollen "Yangshuo", sagen wir, schnell schnell der Bus faehrt los, zahlen, laufen, in einen Minibus einsteigen (komisch!!) und dann 30min wie die gestoerten auf der Autobahn hinter dem eigentlichen Bus herjagen!! Da wird man das Gefuehl nicht los viel zu viel gezahlt zu haben!! Nach einer 12 stuendigen Busfahrt sind wir dann in der Touristenhochburg Yangshuo angekommen. Nachdem wir einpaar alte bekannte wiedergetroffen haben, unter anderem Chris Sharma und Gefolge, haben wir uns ganz schnell eingelebt und jeder auf seine weise den Ort lieben gelernt! Anna war viel beim klettern und ich bin nach einigen faulen Tagen auf den Trichter gekommen, dass es in Yangshuo ein recht aufregendes nachtleben gibt!!! Irgendetwas muss man ja machen, also Billiard spielen Tee trinken und am naechsten Tag lange schlafen! Nicht zu vergessen meine Joggingeinheiten und der Morgendliche Kaffee! Und so sind auch die letzten 2 Wochen recht schnell vergangen! Jetzt bereite ich mich schon mental auf einen kalten kurzurlaub im guten alten Rosenheim vor (was bei den Temperaturen hier gar nicht so einfach ist)!! Wer also glaubt mich in den naechsten 2 Wochen zu sehen glaubt, ja ich bins wirklich!!! auf den folgenden Links gibts noch ein paar nette Fotos http://www.facebook.com/album.php?aid=1159&id=1710759046&l=1141adb8ee http://www.facebook.com/album.php?aid=1157&id=1710759046&l=0f0c9b8d72 |
03.04.2009
Ja langweilig sollte uns nicht werden, Anfangs!! Also was ist Tonsai und gibt es diesen Ort wirklich? Tonsai Beach ist eine Bucht (wie der Name schon sagt) in der naehe von Krabi. In dieser Bucht gibt es keine Strassen aber 2 Autos, ca. 5 Mopeds und einen Bagger. Das macht es richtig gemuetlich! Sonst gibt es an die 15 Restaurants, 10 Bars und ein paar Sachen die man sonst noch so braucht! Umringt ist die Bucht von bis zu 250m hohen Kalkwaenden, welche durch und durch ueberhaengend sind und voll bewachsen mit Sintern! Wenn man also gerade nicht klettert haengt man irgendwo in einer Bar und schluerft einen Fruchtsaft oder so was aehnliches! Sonst gibt es dort eigentlich nichts besonderes mehr, ausser die Affen die jeden Morgen kommen und Kokosnuesse auf das Bungalowdach schmeissen! Und ja diesen Ort gibt es wirklich, dass merkt man spaetestens dann, wenn man wie es eigentlich jeder mal macht Stundenlang auf dem Kloo sitzt und sich wuenscht wo anders zu sein! Eigentlich auch richtig langweilig mit der Zeit, aber die Zeit ist eh irgendwann egal. Und ausser ein Mal Deep Water Solo war nichts besonderes Los! Und deswegen wollten wir dann mal eine kreative Pause einlegen und die Kletterschuhe fuer ein paar Tage an den Nagel haengen und auf eine einsame Insel mit weissem Sandstrand und Palmen fahren. Und an so einem letzten Klettertag kann man sich dann noch mal richtig zerstoeren, also habe ich noch einen Versuch in meiner Traumroute gemacht. Ploetzlich an einem 2 Fingerloch tut es einen Schnalzer und das wars - Ringbandriss!!!! Naja, seit dem weiss ich auch nicht so recht ist zwar ein Urlaub, aber ohne Klettern auch irgendwie langweilig! Auf jeden Fall bin ich jetzt auf der Trauminsel mit weissem Sandstrand und Palmen! Zum Glueck mit Slackline, Laufschuhen, Buechern, Haengematte, ....... Es gibt doch noch sooo viele Sachen ausser Klettern!!!!!!!! 10.03.2009 Nachdem wir dann fast einen Monat in Laos waren haben wir uns auf den Weg zurueck nach Vietnam gemacht - in einem Reislaster! Eigentlich ein Bus da aber die Strecke eher wenig benutzt wird, hat man sich wohl alternative Passagiere besorgt ca. 100 Reissaecke! Nach also einer harten Nacht im Bus haben wir mit ein wenig bedauern Laos verlassen und uns in das chaotische Vietnam gestuerzt. Nun hat fuer mich eine harte Zeit angefangen: Sight-seeing, shopping, sleeping und walking. Die Route ging von der alten Vietnamesischen Kaiserstadt Hue, in der wir uns den Palast angeschaut haben, nach Hoian. Hoian ist beruehmt fuer seine Schneider also billige Massgeschneiderte Klamotten - das Paradies (nicht fuer mich) Also nach ein paar Tagen dort, weil die brauchen ja auch ein bischen um das zu schneidern! Danach sind wir nach Ho Chi Minh City, die zweitgroesste Stadt in Vietnam. Also Kriegsrestemuseum und shopping. Weiter nach Kambotscha, also Phnom Phen die Hauptstadt. Die Stadt ist sehr interressant aber gepraegt von Gegensaetzen. Auf der einen Seite die Minenopfer, armen Kinder und dreckig aber auf der anderen Seite Museen, teure Bars, Megahotels und teure Autos. Nachdem wir dann unser Visum fuer Thailand bekommen haben, haben wir uns zu einem extremkultur Tag entschieden und die Geschichte Kambotschas mit all den dunklen Kapiteln versucht zu verstehen! Heftig! Also sind wir gleich am naechsten Tag weiter nach Siem Reap, dem Basecamp fuer Angkor, die beruehmte Tempelstadt und Metropole des ehemaligen Khmer Reichs! Hier sind also ueber hundert Tempel und Bauwerke im Dschungel versteckt. Viel zu erkunden denkt man da, aber leider sind die unbekannten Pfade schon von Millionen anderer Touris zertrampelt. Nichts desto trotz ein sehenswerter Ort und zusammen mit 1000 anderen den Sonnenaufgang zu sehen,war noch ein schoenes Highlight! Also nach mehr wie 2 Wochen reichts mir jetzt und ich will kleeeettern!!!! Aber zum Glueck gehts Morgen nach Tonsai-Krabi!! Ueber 3000 Routen da wirds bestimmt nicht langweilig!! ==> Einige Bilder gibts bei Flickr 06.03.2009 Ja Ja Ich weiss, war ein bisschen faul aber es ist auch nicht viel passiert! Naja das ist natuerlich immer relativ, waehrend ihr euch naehmlich im verregneten Deutschland langweilt habe ich halb Sued-Ost-Asien durchquert und doch ein paar Geschichten zu erzaehlen. Also, nachdem wir einen kurzen Tag in Vientaine (kleinste Hauptstadt die ich je gesehen habe, 300 000 Einwohner) geblieben sind haben wir uns auf den Weg in den Sueden nach Tha Khek gemacht, wo uns unsere englischen Freunde eine 4 Tages Tour mit dem Moped waermstens Empfohlen haben. Also haben wir uns dort ein Moped ausgeliehen und sind am naechsten Morgen aufgebrochen. Ausgeruestet mit dem wenigsten und einer Karte auf der alles vermerkt war, was wir uns anschauen sollten sind wir zu unserem ersten Stop aufgebrochen. Ein Badesee! Schoene Vorstellung bei fast 40C ein Bad im nassen kuehl zu nehmen (Worin sich uebrigends Fische getummelt haben die es bei uns im Aquarium gibt). Waeren da nicht diese Jungs mit ihren Kalaschnikows und Harpunen gewesen, nicht das sie uns was Tun wollten aber irgendwie ein komisches Gefuehl daneben baden zu gehen. Also ausser kurzem Fische gucken nicht viel und weiter zu einer sehr interresanten Hoehle! Eigentlich nichts besonderes aber als mir dann die Idee gekommen ist man koennte doch aus dieser Hoehle eine Kletterhalle bauen, war es sehr interessant. Inklusive Boulderraum, Bar, DWS Spot und unendlich schweren Routen! Also wenn man nicht klettern kann kann man ja wenigstens darueber nachdenken! Wenn da nicht ueberall diese unendlich gigantischen, unberuehrten Felswaende gewesen waeren haette ich ja auch wieder damit aufgehoert! Auf jeden Fall das Paradies wenn es nicht immer so heiss waere! (Schleier aber 3 Mal so gross und doppelt so ueberhaengend ...... traeum). Also nach dem ersten Tag und 120km guter Strasse (manchmal geteert und Schlagloecher nur Knoecheltief) haben wir dann eine Nacht mit einer Ratte im Nirgendwo des Laotischen Dschungels verbracht, also natuerlich in einem Guesthouse oder im Schuppen von Leuten, die versuchen ein Guesthouse zu haben, aber nett!! Am Tag 2 unseres Loops haben wir erst 80 km eher schlechter Strassen (Was ist Teer? fast keine Schlagloecher, dafuer andauernde Unebenheiten bis 1m tief auf 2m Strassenlaenge) dann noch 60km ueberaschend sehr gute Strasse (alles geteert) zurueckgelegt. Und ausser einer super genialen Lanschaft aus Dschungel, Reisfeldern und Felsen die wir gesehen haben, bleibt uns nur die Erinnerung an das Gefuehl einfach nicht mehr sitzten zu koennen!! Am Tag 3 war zum Glueck die Fahrstrecke nicht so weit, aber dafuer das Erlebniss umso groesser! Wir sind 7,5 km auf einem Fluss durch einen Berg gefahren!! Echt gigantisch. Zum Teil war die Hoehle 100m hoch und genauso breit und dann wieder sehr klein. Fuer uns war das trotz Fuehrer schon ein Abentheuer, aber wenn man sich dann vorstellt, dass die Einheimischen bis vor einigen Jahren die Hoehle noch als Versorgungsweg fuer die Doerfer dahinter benutzt haben, genial!! Dann sind wir nach einem kuehlen Bad wieder zurueck zum Ausgangspunkt gefahren, haben da noch eine Nacht verbracht um dann am naechsten Tag wieder nach Tha Khek zu fahren. Eine tolle Sache um einfach das Land zu sehen und einen kraeftigen Sonnenbrand zu bekommen!! 19.02.2009 Nach einem Tag Zwischenstop in der ehemaligen Hauptstadt, Luang Prabang (echt eine schoene Stadt und sooo tolle Bars.......) ging die Reise ohne bemerkenswerte Ereignisse in die Partymetropole von Laos weiter, Vang Vieng. Ein etwas groesseres Dorf an einem Fluss umkreisst von den allgegenwaertigen Karsttuermen, nichts besonderes also. Aber irgendwie hat sich Dieses Dorf mithilfe des Tubings (Ungefaehr das gleiche wie eine Kneipentour nur mit einem Traktorreifen im Fluss) zu einer Metropole fuer Schluckspechte aus aller Welt entwickelt. Naja werdet ihr eucht jetzt denken, dann fuehlen sich der Flo und die Anna dort sicher sehr wohl!! Stimmt, aber nur weil wir jeden Tag zum klettern gehen konnten und nichts damit zu tun gehabt haben, weil wir spaetestens um Neun tot im Bett gelegen sind!!! Nun zum Interressanten Teil: Rund um Vang Vieng gibt es eine Handvoll Klettergebiete, die zum Grossteil von einer Gruppe deutscher Kletterer um Volker Schoeffel erschlossen worden sind. Die Gebiete sind sehr verschieden, und deswegen ist auch fuer jeden was dabei, Mehrseillaengen, kurze leichte, doppelt so lang wie hoch, kurze schwere, geniale 30m lange und Ueberhaengende leichte, ..... Routen also fuer jeden was dabei!! Aber besonders gefreut hat uns dann, das wir die Erschliesser selber noch an den letzten Tagen von ihrem Urlaub getroffen haben. Die haben uns dann auch gleich an den Topspot 20km noerdlich von Vang Vieng mitgenommen und uns ihre neuen Werke testen lassen. Wirklich genial!! Anna hat dann auch gleich ihre erste 6c durgestiegen (Respekt!!) und ich habe auf das "Happy End" hingearbeitet. Diese super geniale Route hat Volker dieses Jahr als sein Projekt abhaken koennen und ich habe mich von seiner Faszination anstecken lassen und naja .... ich haette sie "Have to come back" genannt. Alles in allem hatten wir 2 sehr entspannte Wochen in Vang Vieng!! Und wir koennen es nur weiterempfehlen fuer Kletterer und Partypeople!!!!!! Dieses Mal haben wir eine etwas entspanntere Reisemoeglichkeit gefunden, wir sind mit dem Kajak von Vang Vieng nach Vientaine gefahren!! Im Nachhinein sind wir ganz froh, dass es nur ein Zehntel der Strecke war, die wir im Boot gesessen sind und die anderen Neun Zehntel mit dem Bus weil es die meiste Zeit doch eher ein See war als ein Fluss, also paddeln, paddeln, ..... Aber das Barbecue am Flussufer, ein waaghalsiger Sprung ins dunkelgruene Wasser und die geniale Landschaft waren das paddeln auf jeden Fall wert. 7.2.09 Die Reisezeiten sollten nicht kuerzer werden. Sapa - Dien Bien Phu 250 km 8 Std. Die fahrt im Localbus war Erwartungsgemaess nicht das komfortabelste. 2 Stunden sitzen auf einem Holzbalken im Vollkommen ueberfuellten Bus geht ja noch!! Aber das die dann alle zum reiern anfangen war echt nicht noetig! Aber wenn man darueber nachdenkt, dass der normale Vietnamese nie Bus faehrt und nur dieses eine Mal im Jahr seine Familie besuchen geht ist es doch verstaendlich, dass es solche Auswirkungen haben kann! Nachdem sich aber der Bus langsam gelehrt hat haben wir einen Sitzplatz bekommen und die wunderschoene Landschaft im fernen Nordosten genossen. Angekommen in Dien Bien Phu, dem Schauplatz der letzten aber entscheidenden Schlacht um Indochina zu Gunsten der Vietnamesen wo hauptsaechlich Deutsche umgekommen sind, wollten wir auch schnell wieder weiter. Von der Stadt wo es uns gar nicht gefallen hatte sind wir dann um halb 6 Morgends in einen fast leeren Bus gestiegen. Aber die Tatsache, dass es nur 40km also eine gute Stunde zur Grenze war und die Grenze erst um 8 Uhr aufmacht hat uns ahnen lassen dass es nicht so bleiben sollte. Also gute 2 Stunden immer wieder anhalten Zeug verladen Leute stapeln und so weiter bis der Bus voll war. Dann noch schnell Kotztueten verteilen und los gehts! An der Grenze geht auch alles Problemlos solange man zahlt und nach 3 km einfachstem Feldweg ist man dann in Laos. Nach dem neu gebauten Grenzgebaeude haetten wir auch in ein ganz anderes Land Einreisen koennen, aber wieder 20m weiter waren wir Mitten in Laos. Also nur noch Dschungel und ein Feldweg, der wohlgemerkt schlechter war als alles was ich davor gesehen habe. Metertiefe Schlagloecher, keine Bruecken und kein Platz fuer ein zweites Auto.
Als wir dann nach 50km und 4 Std in Nuong Kheo (oder so aehnlich) waren, haben wir uns sehr auf die Weiterreise mit dem Boot gefreut. Als dann die Entscheidung zwischen Fast und Slow Boat im Raum gestanden ist haben wir uns natuerlich fuer die schnellere und billigere Variante entschieden. Das FASTBOAT!!! Naja wie schnell kann so ein fastboat schon sein, besser als so langsam dahin zu tuckern. Als dann der Bootfahrer seine Militaerjacke und eine Sturmmaske angezogen hat hab ich mir gedacht "Aha vielleicht doch ein bischen schneller". Und als er dann den Motor angeschmissen hat und das erste Mal Gas gegeben hat war mir klar dass "fast" wirklich schnell bedeutet. Nach Eineinhalb Stunden wilder Fahrt sind wir in Muong Ngoi angekommen. Das Paradies auf Erden! Keine Strasse fuehrt zu dem Dorf, also lebt alles mit und vom Fluss. Rundherum riesige Karsttuerme, Palmen und Felsen (noch nicht erschlossen!). Um 11 Uhr Abends gehen die Generatoren aus und es ist ganz leise, bis am naechsten Morgen die Haehne um die Wette kraehen. Mehr gibt es da nicht zu erzaehlen einfach schoen und zum Glueck hatten wir dann kein Geld mehr sonst waeren wir immernoch dort.
30.01.2009 Nach einer 19-stuendigen Reise fuer ca. 500 km - sind wir in den fruehen Morgenstunden im 1600m hoch gelegenen Sapa angekommen. Eigentlich haben wir gehofft ein bisschen mehr Sonne anzutreffen aber nachdem es manchmal schwierig war fuenf Meter weit zu sehen, hat die sich nicht blicken lassen. Dem entsprechend gelaehmt von der nassen Kaelte haben wir den ersten Tag im Bett und in verschiedenen Restaurants und Cafes verbracht. Meine Idee den Fansipan zu besteigen war eigentlich schon in weite ferne gerueckt, als wir am Morgen des 2. Tages einen Franzosen kennen lernten, der eigentlich nur dafuer nach Sapa gekommen war. Und somit war der Plan fuer die naechsten Tage klar. ABER - hier geht nichts ohne ABER!!! - Wir brauchten noch einen Guide und einen Traeger und diese sind an dem Hochheiligen Chinese New Year absolute Mangelware. Also haben wir die zwei Tage noch genutzt um eine kleine Erkundungstour zu einem Einheimischen Dorf zu machen. Rund um Sapa leben verschiedene Bergvoelker welche sich, ungefaehr 10km voneinander entfernt, sehr unterschiedlich entwickelt haben : verschiedene Sprache, Tracht, Traditionen, ... aber alle nicht groesser als 1,5m - Naja dieser kleine Spaziergang ist ein bisschen in eine Verirrtour ausgeartet, aber zum Glueck haben uns zwei Einheimische wieder zurueck nach Sapa gefuehrt. Darauf folgte noch ein Tag in den Cafes und Restaurants, von dem doch sehr touristischen Sapa, wobei wir uns schon koerperlich und geistig auf die bevorstehende Bergtour zum Fansipan vorbereiteten.
Der Fansipan ist der hoechste Berg von Vietnam. Was wir erst beim Abstieg erfuhren ist, dass der Gipfel nur an 40 Tagen im Jahr aus dem Nebel heraus schaut, dem entsprechend ist das Wetter kalt, windig und nass. DieTour startet auf 1600m und fuehrt dann 12km durch den Dschungel und in hoeheren Lagen, so ab 2500m geht es dann durch dichten Bambus bis auf den Gipfel. Beim Aufstieg waren wir durchwegs in dichtem Nebel und haben nicht viel von der Landschaft gesehen, aber immer in der Hoffnung, dass am Gipfel die Sonne scheinen wuerde!!! Nach 6 Stunden Aufstieg waren wir endlich in der Huette in der wir neue Kraefte fuer den Gipfel am naechsten Tag tanken sollten. Im Endeffekt war es eine marode Blechhuette in der ein Feuer aus nassem Bambus gebrannt hat!! Abgesehen von dem vorzueglichen Essen das die Traeger ueber dem Feuer gezaubert haben war jedoch nichts richtig erholsam. Laut schnarrchende Vietnamesen, ein Ohrenbeteubender Wind und Anna, die mir andauernd den Schlafsack geklaut hat!! - das gleiche sagt sie von mir auch ; ) Nach einer schlaflosen Nacht haben wir dann zusammen mit dem Franzosen, unserem Guide und einem Hundewelpen - wahrscheinlich der 1. Hund auf dem Gipfel und wenn nicht der 1. dann auf jeden Fall der kleinste - den Gipfel gestuermt. Eigentlich mehr bespaziert, weil unser franzoesischer Freund nicht der fiteste war und wir mehr warten mussten als uns lieb war. Genauso beim Abstieg, aber hier hat uns dann das Wetter mit tollen Eindruecken belohnt. Da wartet man gerne Mal. Also eine schoene Tour mit vielen bleibenden Eindruecken.
Morgen geht es weiter nach Dien Bien Phu, das ist im aeussersten Westen an der Grenze zu Laos, wo wir danach hinfahren!
22.1.09 Also Morgen brechen wir Richtung Norden in die Berge auf nach Sapa - leider kann man da nicht klettern. Aber das macht meinen Fingern nicht wirklich was aus. Leider ist mein Plan nicht ganz aufgegangen und ich muss den "Dremweaver", eine super 7c+ von Chris Linder und eine 35m 7a+ fuers naechste Mal stehenlassen!! Aber mit dem"Hippi Banana Tree Killer" 7b+ hab ich mir die absolut schoenste Route als Highlight gegoennt. Anna ist auch ueber sich hinausgewachse und hat innerhalb von 2 Tage ihre ersten 2 6b`s gemacht!! Jetzt muss ich mich anstregen sonst ueberholt sie mich noch (-: 20.1.09 Seit einer Woche haengen wir nun in Cat ba Island rum und geniessen das Leben! Nach einem ausgiebigen Fruehstueck mit Pancakes und Omellett fahren wir mit unserem Gefaehrt (gelbes Moped) ueber die Insel.Ungefaehr 20Minuten an einer Strandstrasse entlang und dann ueber eine sehr schmale Strasse ins Hinterland der Insel, nach Linh Minh. Hier treffen sich Tagtaeglich die Kletterer aus aller Welt um die wirklich mega schoenen Routen zu klettern. Der Klettergarten wurde von 2 Amerikanern erschlossen, die vor 2 Jahren dem Westen den Ruecken zukehrten und auf Cat Ba die Kletterschule SLOPONY aufmachten. Hier gibt es ca. 30 Routen zwischen 6a und 8b. Die Routen sind alle ueber 20m lang und alle ueberhaengend, natuerlich alle mit einer super Aussicht ueber das Dorf und die Gemuesegaerten!!! Das motiviert natuerlich wahnsinnig, die folge davon ist, dass wir in 3 Tagen abreisen muessen, weil es keine Routen mehr zum klettern gibt. Klingt jetzt bloed aber ich habe Morgen hoffentlich alle Routen ausser der 8b geklettert. Einfach nicht loslassen und ab und zu einen Motivationsschrei, so macht klettern Spass!!! Die Anna ist auch supergluecklich weil es so viele Routen gibt die sie klettern kann. Und das macht sie auch!!! Zum Abendessen gibt es dann immer eine dicke Portion von allem was die Vietnamesische Kueche so zu bieten hat. Und auch unsere Restdays sind toll und nie langweilig. Beim letzten haben wir eine kleine Inselrundfahrt mit unseren Suedtiroler Freunden (sind leider heute schon abgereisst)gemacht wo wir erst eine Lazaretthoehle aus dem Vietnamkrieg besichtigt haben, beeindruckend 400 Verletzte in einer winzigen Hoehle. Dann einen kleinen Spaziergang im Cat Ba Nationalpark auf der Suche nach dem Cat Ba Languren (ein kleiner Irokesenaffe, den es nur noch auf dieser Insel gibt). Leider Haben wir keinen gesehen und die Anna wollte sich auch nicht damit zufrieden geben wenn ich mich in einen Baum haenge - Is ja klar der Irokese fehlt!! Abschliessend waren wir in einem Restaurant wo man sich seinen Fisch selber faengt und 5 Minuten spaeter auf dem Tisch hat - so gut hab ich schon lange nicht mehr gegessen!!! Die Kroenung war dann die Rueckfahrt ueber die Kuestenstrasse in der Daemmerung. Unser naechstes Reiseziel wird Sapa - die unendlichen Reisterrassen in den Bergen!! Ich bekomm langsam Hunger - vielleicht Chicken sweet sour!! 14.01.2009
Also ich will euch ja nicht aergern aber ein paar schoene Bilder gibts auch noch dazu!!!! Nach einem langen Flug sind wir endlich in Bangkok angekommen, mit einem totalen Jetlag haben wir erst Mal 16 Stunden durchgeschlafen(hab ich erst gedacht), als ich dann zum Fruehstueck gehen wollte hab ich dann feststellen muessen, dass es erst 12 Uhr Abends war. Also noch mal 6 Stunden wach im Zimmer liegen und warten!! Am naechsten Tag dann nach Hanoi, wo ganz schnell klar war, dass jetzt alles ein bischen anders werden wuerde! Hier rollen keine Koffer sondern Eimer und Reissaecke ueber die Gepaeckausgabe und dann geht alles ganz schnell.... 1000 Taxifahrer wollen uns mitnehmen und am besten auch gleich uebers Ohr hauen. Wir haben uns einfach an unseren Fuehrer gehalten in der Hoffnung, dass die Fahrt mit dem Bus auch wirklich nur 2$ kostet. Internationaler Flughafen Hanoi: (eigentlich ein umgebauter Bauerhof naja nicht ganz aber 100m daneben sind die Kuehe herumgelaufen und es war tiefste Pampa. Bald haben wir gemerkt, dass es total normal ist und wir uns eigentlich darueber wundern haetten sollen, dass das Flugzeug nicht hupt, dass die Kuehe von der Landebahn gehen!!!! Die Fahrt nach Hanoi City war echt beeindruckend und auch nicht in Worte zu fassen, im ersten Moment totales Chaos. Genauso war die Stadt dann auch. 1000de Mopeds und Menschen und der Tipp von Lonely Planet zum Strasse ueberqueren " Punkt auf der anderen Strassenseite suchen, darauf schauen und losgehen, bloss nicht stehenbleiben" klingt komisch aber sonst wir man hemmungslos ueber den haufen gefahren! Nach der ersten Nacht fuer 4$ ( man sollte ncht zu viel komfort erwarten) in einem Guesthouse sind wir erst mit dem Bus ( 3,5 Stunden fuer 140km) nach Ha Long City und von dort mit einem Schiff weiter in Richtun Bay ausgelaufen. Reine Touri Massenabfertigung, aber recht entspannt erst Lunch anboard dann Hoehle besichtigen und dann sind wir auf Cat Ba Island abgesetzt worden. Aber sollte da nicht ein Ort sein?? Schon wieder beschissen worden wir waren auf der anderen Seite der Insel 35km von Cat Ba Town entfernt und kein Taxi nur ein paar Jungs mit Mopeds. Da ist uns nichts anderes uebrig geblieben als im Vietnamese Style ueber die Insel zu rollen. Bis jetzt die beste Mopedfahrt meines Lebens ueberall Felsen, Jungel und noch mehr Dschungel. Jetzt haben wir ein nettes Zimmer und geniessen das Leben. Ach ja und Morgen holen wir uns wieder ein Moped, fahren ueber die halbe Insel in das "Butterfly Valley", packen unser Kletterzeug aus und hangeln uns die Sinter und Baumwurzeln rauf!!! ohne T-Shirt
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