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Das Holzmodell der Voralpen wird an der LGS ausgestellt.
Die Idee der Bezirksgruppe des Rosenheimer Blindenbundes, initiiert von Fritz Gerlmaier, ein Tastmodell unserer Voralpen für blinde Besucher der Landesgartenschau 2010 in Rosenheim anfertigen zu lassen, fand begeisterte Zustimmung aller Beteiligten. Ist es doch wichtig, den Nichtsehenden eine räumliche Vorstellung unseres beeindruckenden Bergpanoramas zu verschaffen. Doch das „Wie“ stand vorerst in den Sternen. Als Retter in der Not erwiesen sich Dipl.Ing. Kurt Franz, ehemals Direktor am Lehrinstitut der Holzwirtschaft und Kunststofftechnik und Prof. Gottfried Brandner, StD und Schulleiter der Staatl. FS Rosenheim für Holztechnik und Holzbetriebswirtschaft. Die studierenden Schüler Carolin Ziegler, Felix Meixner und Matthias Bichler haben im Zuge ihrer Projektarbeit diese Herausforderung angenommen. Basis dazu lieferten die Vermessungsdaten des Landesamtes für Vermessung in München. Mit Hilfe des digitalen Geländemodells wurden die Vermessungs-punkte ins CAD (Computer Aided Design) geladen um über eine anschließende Weiterbearbeitung der Fläche, mit entsprechenden Programmen, einen Volumenkörper zu bewerkstelligen. Das schaffen Schlichtfräser zuerst stufenweise, ehe Kugelfräser das eigentliche Relief abzeilen. Letzlich wurde das Modell geschliffen und mit einer farblosen Lasur veredelt. Der Gebirgszug reicht vom Wendelsteinmassiv bis zum Kamm der Kampenwand. Zur besseren und einfacheren Bearbeitung wurde das großräumige Gebiet in drei Flächen aufgeteilt. Die drei Studenten verarbeiteten Thermoholz und Furnier schichten-weise zu Rohblöcken. Dabei stellt das helle Ahornfurnier in dem dunkel-braunen Buchenholz die Höhenlinien dar, die auch den Sehenden einen dreidimensionalen Eindruck anschaulich vermitteln.
Für Blinde und Sehbehinderte aber kommt eine Bahn brechende Neuheit, namens „Take it Guide“ zum Einsatz. Die Gipfel, im Auftrag der Alpenvereinssektion Rosenheim von Rudolf Jauk akribisch bestimmt, werden mit einem Chip versehen. Ausgehend von Hinweistafeln in Pyramiden- und Blindenschrift, können durch Berühren mit einem Datenstift die Bergsspitzen zum Sprechen gebracht werden und informieren akkustisch über Namen, Höhe und weitere Details. Das Projekt wird in einem Pavillon am Mangfallpark Süd untergebracht sein. Die Rosenheimer Bezirksgruppe des Bay. Blinden und Seh-behindertenbundes dankt allen die an der Umsetzung der Vision mitgewirkt haben. Voran der Staatl. Fachschule für Holztechnik mit Schulleiter Prof. G. Brandner mit den ausführenden Studenten, des weiteren der Stiftung zur Förderung für behinderte Menschen im Landkreis Rosenheim, dem Blinden und Sehbehindertenbund Bayern und der Alpenvereinssektion Rosenheim.
Unsere Berge ertasten und begreifenSprechendes Voralpenmodell aus Holz als Gemeinschaftsprojekt von
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Die Idee der Bezirksgruppe des Rosenheimer Blindenbundes, initiiert von Fritz Gerlmaier, ein Tastmodell unserer Voralpen für blinde Besucher der Landesgartenschau 2010 in Rosenheim anfertigen zu lassen, fand begeisterte Zustimmung aller Beteiligten. Ist es doch wichtig, den Nichtsehenden eine räumliche Vorstellung unseres beeindruckenden Bergpanoramas zu verschaffen. Doch das „Wie“ stand vorerst in den Sternen. Als Retter in der Not erwiesen sich Dipl.Ing. Kurt Franz, ehemals Direktor am Lehrinstitut der Holzwirtschaft und Kunststofftechnik und Prof. Gottfried Brandner, StD und Schulleiter der Staatl. FS Rosenheim für Holztechnik und Holzbetriebswirtschaft. Die studierenden Schüler Carolin Ziegler, Felix Meixner und Matthias Bichler haben im Zuge ihrer Projektarbeit diese Herausforderung angenommen. Basis dazu lieferten die Vermessungsdaten des Landesamtes für Vermessung in München. Mit Hilfe des digitalen Geländemodells wurden die Vermessungs-punkte ins CAD (Computer Aided Design) geladen um über eine anschließende Weiterbearbeitung der Fläche, mit entsprechenden Programmen, einen Volumenkörper zu bewerkstelligen. Das schaffen Schlichtfräser zuerst stufenweise, ehe Kugelfräser das eigentliche Relief abzeilen. Letzlich wurde das Modell geschliffen und mit einer farblosen Lasur veredelt. Der Gebirgszug reicht vom Wendelsteinmassiv bis zum Kamm der Kampenwand. Zur besseren und einfacheren Bearbeitung wurde das großräumige Gebiet in drei Flächen aufgeteilt. Die drei Studenten verarbeiteten Thermoholz und Furnier schichten-weise zu Rohblöcken. Dabei stellt das helle Ahornfurnier in dem dunkel-braunen Buchenholz die Höhenlinien dar, die auch den Sehenden einen dreidimensionalen Eindruck anschaulich vermitteln.
Für Blinde und Sehbehinderte aber kommt eine Bahn brechende Neuheit, namens „Take it Guide“ zum Einsatz. Die Gipfel, im Auftrag der Alpenvereinssektion Rosenheim von Rudolf Jauk akribisch bestimmt, werden mit einem Chip versehen. Ausgehend von Hinweistafeln in Pyramiden- und Blindenschrift, können durch Berühren mit einem Datenstift die Bergsspitzen zum Sprechen gebracht werden und informieren akkustisch über Namen, Höhe und weitere Details. Das Projekt wird in einem Pavillon am Mangfallpark Süd untergebracht sein. Die Rosenheimer Bezirksgruppe des Bay. Blinden und Seh-behindertenbundes dankt allen die an der Umsetzung der Vision mitgewirkt haben. Voran der Staatl. Fachschule für Holztechnik mit Schulleiter Prof. G. Brandner mit den ausführenden Studenten, des weiteren der Stiftung zur Förderung für behinderte Menschen im Landkreis Rosenheim, dem Blinden und Sehbehindertenbund Bayern und der Alpenvereinssektion Rosenheim.
Franz Knarr, 1.Vors. der DAV-Sektion Rosenheim, Fritz Gerlmaier, Blindenbund Rosenheim, Prof. G. Brandner, StD der staatl. Fachschule für Holztechnik und Kurt Franz, ehem. Direktor am Lehrinstitut der Holzwirtschaft. (v. re. nach li.) |