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Dolomiten 2005Umrundung der Langkofel – und Rosengartengruppe
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| Tourenbegleiterin: Michaela Stark Teilnehmer: Karola Langer, Maria Maier, Jürgen Ochsendorf;
3 Teilnehmer abgesagt Text: Maria Maier |
| Montag, 29.08.2005
Tiers-Weißlahnbad - Tierser Alpl Hütte - Plattkofelhütte (Rif. Sasso Piatto) 7 Stunden, 1 500 Höhenmeter Pünkliche Abfahrt um 6 Uhr der letztendlich auf 4 Teilnehmer geschrumpften Gruppe nach Tiers–Weißlahnbad. Nach der für Michaela obligatorischen kleinen Kaffeepause + Croissant an der Autobahnraststätte hatten wir das erste Ziel um 09:30 Uhr erreicht. |

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| Dienstag, 30.08.2005
Plattkofelhütte - Langkofelhütte, -scharte - Toni Demetz Hütte - Friedrich-August-Hütte - Friedrich-August-Weg - Durontal - Antermoia Hütte 10 1/4 Stunden, 1 600 Höhenmeter Heute stand nun die angekündigte „Königsetappe“ auf dem Programm. Nach einem guten Frühstück brachen wir pünktlich um 8 Uhr in Richtung Norden auf. Vorbei an der Murmeltierhütte genossen wir bei herrlichem Bergwetter die Morgenstunden und es kam uns so vor als gäbe es nur uns und die Murmeltiere auf dieser Welt. Doch es sollte noch anders kommen! Bereits um 9 Uhr hatten wir den ersten geographischen „Tiefpunkt“ mit 1 960 Meter erreicht und es ging über felsiges Gelände wieder aufwärts zur Langkofelhütte (2 256 m). Nach kurzer Rast und Stempelholen an der Hütte war es vorbei mit der Ruhe. Zuerst fand ein spektakulärer Hubschrauberflug unsere Aufmerksamkeit und danach kamen uns Hunderte von „Wallfahrern“ entgegen. Michaela fragte uns, ob wir wohl die falsche Richtung eingeschlagen haben? Und wir fragten uns, wo die nur alle so plötzlich herkamen. Tapfer kämpften wir uns gegen den Strom zur Toni Demetz Hütte (2 681 m) hinauf und sahen des Rätsels Lösung. Schier endlos wurden die Wanderer über eine „Eiergondel“ vom Sella Pass heraufbefördert und sprangen an der Bergstation regelrecht aus den Gondeln. Also machten wir wieder Platz auf der Langkofelscharte und stiegen bei herrlichem Ausblick auf Sella und Marmolada zuerst in Richtung Sella Pass ab und schlugen dann den Weg zur Friedrich-August-Hütte ein.
Über herrliche
Almwiesen mit blühenden Enzianen und einem Heuhupfer in
Michaelas Schuh erreichten wir die Hütte und stärkten
uns für das noch vor uns liegende Pensum. Auf dem lohnenden
Friedrich-August-Weg, vorbei an der von Italienern belagerten
Sandro Pertini Hütte, erreichten wir eine Hochebene, wo
es wieder zur Plattkofelhütte hinüber ging. Wir schlugen
jedoch den Weg nach links ins Durontal ein und von nun an gings
bergab bis zur Micheluzzi Hütte, wo wir uns für den
bevorstehenden Endspurt noch einmal erfrischten. Nach einem „Spaziergang“ entlang
des rauschenden Duronbaches führte uns der Weg über
einen kleinen Steig hinauf zum Ciaresoles (grüner) Pass. Über
den folgenden Pas de Dona (Frauenpass) spielten wir Frauen unseren
Vorteil aus und erreichten - vorbei an prächtigen Edelweiße
- um 18:15 Uhr endlich die Antermoia Hütte. Nach kurzer
Zeit saßen wir bereits beim verdienten Abendessen „à la
Carte“ und mussten unser Lager mit 7 Holländern teilen.
Da wurden dann vor der Hüttenruhe noch einige Digitalfotos
geschossen und Michaelas vermeintliche ruhige Ecke hielt nicht
das, was sie versprach. Michaela hatte einen regelrechten für
das Lager zu lang geratenen Zappelfilipp neben sich, der noch
dazu Orientierungsprobleme hatte. „Sorry, falsches Ende,
falsches Bett“. Na, Gott sei Dank hat er dann doch noch
das richtige Bett gefunden. |
| Mittwoch, 31.08.2005
Antermoia Hütte - Antermoia- und Grasleitenpass - Vaiolethütte - Gartlhütte - Santnerpasshütte - Zigolade-Pass - Rotwandhütte (Rif. Roda di Vael) 9 Stunden, 1 100 Höhenmeter
Wir mussten den gleichen Weg wieder ins Val de Vaiolet absteigen, konnten aber Gott sei Dank die Höhe durch einen Steig der Wand entlang, halten. Wir kamen wieder auf den von unten kommenden markierten Weg, der weiter zum Zigolade-Pass (2 579 m) führte. Ja, wir sahen ihn schon lange vor uns liegen und wussten, wenn wir da drüber sind, kann die Rotwandhütte nicht mehr weit sein.
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| Donnerstag, 01.09.2005
Rotwandhütte - Hirzlweg - Rosengartenhütte - Hanicker Schwaige - Tschaminschwaige 8 Stunden, 500 Höhenmeter Der nächtliche Regen hatte sich wieder verzogen und aus den Nebelschwaden tauchte die Rotwand vor der Hütte (2 280 m) wieder auf. Heute wollten wir über den Hirzlweg zur Rosengartenhütte; somit die Rosengartengruppe umrunden und anschließend irgendwie wieder hinab zum Parkplatz. Nach unserem Ziel gefragt, hatte Karola dann auch gleich parat: „Wir steigen ins Tschamintal ab“ und wir gingen davon aus, dass es heute fast keine Höhenmeter zu bewältigen gab.
Dank der guten Führung von Michaela haben wir 4 Tage „Mit Sack und Pack durch die Dolomiten“ genossen und ich ziehe folgende Erkenntnis daraus: Wir hatten ausgefüllte Tage mit stetigem bergauf - bergab, aber ... das haben ja Höhenwege so an sich! |