| Erstellt von Franz Knarr

Der 1. Vorsitzende berichtet über die zukunftsweisende Mitgliederversammlung 2019

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung am Freitag, 25. Oktober 2019, hat gezeigt, dass wir auf einem zukunftsorientierten Wege sind. Mit durchwegs einstimmigem Votum haben Sie das bestätigt. Trotzdem ist es mir ein Bedürfnis, stichpunkthaltig noch einmal darauf einzugehen.

Liebe Mitglieder, Damen und Herren,

In den Geschäftsberichten haben die jeweiligen Referenten Einblick in ihre Tätigkeiten gegeben und  die gesamte Palette unserer Aufgaben vorgestellt. Eine Rangfolge will ich bewusst ausklammern, wenn auch speziell im Bereich der Hütten uns die enormen Investitionen der letzten Jahre etwas mehr Luft verschaffen und die Erneuerung der Kühltheke auf der Hochries-Gipfelhütte wiederrum  ein finanzieller Kraftakt sein wird. Doch ist es spürbar, dass andere Aufgaben wieder mehr zum Zug kommen. So die Revitalisierung unserer Kletterhalle an der Pürstlingstraße und die baldige Installierung  einer Speedkletterwand in Kooperation mit der Kletterhalle Rosenheim. Manchen mag dieser Aufwand etwas suspekt sein, aber gerade damit wird deutlich, dass im sportlichen Leben des Alpenvereins der Wettbewerb und die Leistungsorientierung nicht aufzuhalten sind. Da kommt zwangsläufig die jahrelange Trainingsarbeit in unserem Rock&Bloc-Team in den Fokus. Die erfolg-reichen Mädels und Jungen bleiben am Ball.

Aber der große Spaß am kameradschaftlichen Bergsteigen spiegelt sich nach wie vor in unserem Tourenangebot wider. Dreh- und Angelpunkt sind dabei die begleitenden und organisierenden Fachübungsleiter und damit die Anforderungen an das Touren- und Ausbildungsreferat. Die starke Mittwochsgruppe braucht dabei besonderen Nachwuchs und – die Senioren sind das Eine, die Jugend das Andere.

Hoffnungsvoll schauen wir auf das noch junge Pflänzchen des 5-köpfigen Jugendausschusses, der mit Jan Wohlers als Jugendreferent im Vorstand vertreten ist. Der Elan im Dialog der Brüder Jan und Leon Wohlers war mehr als spürbar. Es wird wichtig sein, die herauswachsenden Kinder der komfortabel geführten Familiengruppen Bergflöhe und -wichtel, in die von Jugendleitern bestellten Gruppen Jugend I,II und Jungmannschaft zu integrieren, damit die Basisarbeit nicht verpufft.

In Ermangelung eines Schatzmeisters stellte sich Josef Müller als 2. Vorsitzender der Repräsentation von Jahresrechnung und künftigem Haushaltsplan. Nach Dieter Vögele kein leichtes Unterfangen. Je-doch zeigten die schematischen Darstellungen der unterschiedlichen  Vermögensformen entsprechend unserer Satzung, dass sich die „Neuen“ in Vorstand und Geschäftsstellenleitung  intensiv damit auseinandergesetzt haben. Mit Besetzung eines neuen Schatzmeisters im kommenden Jahr mit Wahl auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird das Vakuum wohl auch der Vergangenheit gehören.

Zum Schluss: Bei der Teilnahme von Mitgliedern unserer Sektion zur Weiterbildung im Finanzwesen bei der Bundesgeschäftsstelle im DAV, kam von kompetenter Seite der Rat, sich doch auf die Suche nach einem leitenden Verwalter der Geschäftsstelle zu machen. Ähnlich aufgestellte Sektionen hätten dies schon seit geraumer Zeit getan. So kam es zu Kollegengesprächen, die uns im Vorstand dazu überzeugten. Der Zufall wollte es, dass in einem Gespräch mit unserem Ehrenmitglied Paul Weiß  die Sprache auf Christoph Schnurr kam, der als Sektionsmitglied vor einigen Jahren als Tourenreferent und mit administrativen Aufgaben in unserer Sektion tätig war. Seine spätere hauptberufliche Tätigkeit in der Organisation des DAV-Summit-Clubs  prädestinierte ihn zudem. Auch Ehrenmitglied Dieter Vögele fand die Idee bestens. So kam es Zug um Zug zu effektiven Gesprächen im Vorstand (Franz Knarr sen., Sepp Müller, Johannes Knarr, Jan Wohlers) und als zusätzlichem Berater Radu Sandbrand. Ende September fand der der Arbeitsvertrag gegenseitige Zustimmung. Mit Cristoph Schnurr beginnt eine neue Ära in unserer großen Alpenvereinssektion Rosenheim. Setzen wir alles daran, dass ab 1. Januar 2020 im aufrichtigen Miteinander zwischen den ehrenamtlichen Vorstands- und Beiratsmitgliedern und den in Teilzeit beschäftigten Mitarbeiterinnen für Touren-, Mitgliederverwaltung und Buchhaltung  ein fruchtbarer Konsens  unserer Sektion weiteren Auftrieb  und mit erfolgreicher Arbeit in der Region unserer Alpenvereinssache Popularität verleiht.

Rosenheim, 31. Oktober 2019

Franz Knarr, 1. Vorsitzender