| Erstellt von Doni Zebhauser und Manfred Mauler

Erfolge im Speed und Lead für das Rock&Bloc-Team

Erst die erfolgreiche Arbeit am Erlanger Plastik, dann das Vergnügen am fränkischen Fels.

1. Die Pflicht

Für Samstag, den 23. Juli, hat die Kletterhalle Erlangen zur bayerischen Meisterschaft im Leadklettern für die Jugend A und B und zu den Speedmeisterschaften der Jugend A bis D eingeladen. Sechs wackere Athletinnen und Athleten aus den Kletterteams Rosenheim trauten sich auf den Weg ins ferne Frankenland, um sich dort der bayerischen Konkurrenz zu stellen. Elisa und Klara kletterten in beiden Qualifikationsrouten Lead der Jugend A weit nach oben, konnten sich aber mit einem achten und einem neunten Platz leider nicht in das Finale der besten Sechs schieben. Anders bei unseren jungen Speedlern: Alle vier, Isabell, Korbinian, Simon und Lucas, qualifizierten sich für die Viertelfinalläufe, ab denen es im KO-System weiterging. Lucas schied dort gegen den späteren Sieger aus. Simon, eigentlich in seinem Lauf favorisiert, rutschte unglücklich ab und damit war es auch für ihn vorbei. Nur Isabell und Korbi kamen eine Runde weiter, Isabell verlor leider ihr Halbfinale knapp mit einer Laufzeit von 12,6 Sekunden und belegte am Schluss den vierten Platz. Bei Korbi, unserem Tölzer Buam im Rosenheimer Regionenkader, lief es besser: Er konnte sich im Halbfinale knapp durchsetzen und verlor erst das Finale. Mit 7,5 Sekunden im Halbfinale erreichte er aber eine persönliche Bestleistung, was seiner Mutter nach einem ausgeklügelten mathematischen Schlüssel genau 6 Kugeln Eis kostete.

Nach diesem, im Ganzen erfolgreichen Wettkampf(vormit)tag gingen wir alle erst mal zum Pizzaessen, um unsere Energiepeicher wieder aufzufüllen für den zweiten, mindestens so wichtigen Teil unserer Frankenfahrt:

2. Die Kür

Noch am Samstag fuhren wir zum Weißenstein, um uns dort noch in den legendären Überhangsrouten von Wolfgang Güllich und Kurt Albert zu probieren: Für Entsafter und Strohdach reichten die Kräfte zwar nicht mehr, aber einige schöne 7+ und 8- wurden auch noch nach den anstrengenden Wettkämpfen gepunktet. Nach einer ausführlichen und geselligen Brotzeit bis spät in die Nacht fielen wir irgendwann hundemüde in unsere Busse bzw. die Mädels in ihr Zelt.

Am Sonntagmorgen fuhren wir dann, namentlich passend zu den Kleinen in unserem Team, ins bekannte Zwergenschloss, wo es viele Routen von 6 bis 11 gibt. Ein Elfer sprang zwar nicht mehr raus, aber die Felsunerfahreneren kletterten noch viele Sechser und Siebener. Klara, Elisa und Korbi probierten sich in schwierigeren Routen, wie der kräftig-pressigen „born to be alive“ (9), dort leider ohne Erfolg. Zum Ende durften wir mit Korbi noch seine erste Onsight-Begehung einer 8+ feiern – ein schöner Schlusspunkt. Nach riesigen Eisbechern und einer eiskalten Kneippkur ging es gut gekühlt nach Hause.