| Erstellt von Der Stützpunkt und Manfred Mauler

Unser neuer junger Stützpunkt unterwegs im Klettermekka Arco

In den Osterferien stand die erste Teamfahrt des neu formierten Stützpunktes nach Arco an. Betreut von Bettina und Patrick haben die Teilnehmer die Erlebnisse der Woche am Fels und am Nichtfels für euch zusammengefasst:

Kathi:

Endlich konnten wir mal wieder paar Tage am Felsen genießen, eine Abwechslung zur Halle war echt wieder nötig. Am besten hat mir gefallen, dass alles sehr locker genommen wurde. Wir haben alle gemeinsam den Tagesablauf mitbestimmt und wenn das Frühstück mal länger gedauert hat, dann sind wir halt dafür länger am Fels geblieben. Es war eine sehr schöne Zeit im Team und mit den Trainern.

Sophie:

Unsere erste Teamfahrt mit dem neuen Stützpunkt ging am ersten Mittwoch in den Osterferien los. Zusammen mit unserer Trainerin Bettina und Pätti machten wir uns auf den Weg nach Arco. Gleich nach der Ankunft fuhren wir direkt ins erste Klettergebiet  und es wurden schon fleißig Routen geklettert. Schließlich machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, ein Appartement mit einer kleinen Küche, in der wir uns abends immer ein gutes Essen kochten, und ausreichend Betten, die wir allerdings nicht richtig nutzten, weil wir die meisten Nächte draußen schliefen.

Die drauffolgenden Tage wurde natürlich ebenfalls geklettert und nachdem wir uns an den Fels gewöhnt hatten, trauten wir uns auch in schwerere Routen.

Nach drei Klettertagen fingen jedoch die Finger langsam an weh zu tun und wir brauchten einen Ruhetag. Dieser war auch alles andere als langweilig:  Wir gingen eine kleine Runde laufen, dehnten, fuhren an  den Gardasee und machten einen Stopp an der Eisdiele in Arco. 

Der Tag nach dem Ruhetag war Ostersonntag. Einige von uns gingen in die Kirche und gottseidank fand der Osterhase auch den Weg nach Arco und versteckte elf Osternester. So verbrachten wir den Vormittag damit die Ostereier zu suchen  und der Klettertag begann etwas später. So waren unsere Energietanks wieder gänzlich aufgefüllt und wir tobten uns an den nächsten Tagen wieder am Felsen aus. Leider machte uns das Wetter an den letzten zwei Tagen einen Strich durch die Rechnung, sodass wir nicht mehr draußen klettern konnten. Also beschlossen wir kurzerhand einen Tag in der dortigen Boulderhalle zu trainieren. Auf Grund des Regens waren die Felsen auch am Tag der Abreise noch nass, weshalb wir in Richtung Zillertal fuhren und unsere letzten Energiereserven noch aufbrauchten.

Schließlich machten wir uns doch noch auf den Heimweg und wir kamen erschöpft aber voller schöner Erinnerungen wieder in Rosenheim an.

Mein persönlichen Highlights waren zum einen der Tag an dem wir an der Redpoint Wall waren, weil ich dort eine für mich schwierige Route probiert habe. Zwar konnte ich diese nicht durchsteigen, aber dennoch hat es Spaß gemacht, mal am Felsen zu projektieren, was ich mich vorher nie getraut hatte. Zum anderen war das der Tag  an dem wir in Calvario waren. Dort fing mein Klettertag nicht ganz so gut an, jedoch konnte ich mich dann wieder motivieren und konnte eine wunderschöne 7a+ klettern. Den Tag im Zillertal fand ich ebenfalls einen schönen Abschluss. Und auch das Eis und die Zeit mit dem ganzen Team sind selbstverständlich schöne Erinnerungen, die ich mit der Teamfahrt verbinde ;)

Klara:

Mir hat in Arco natürlich besonders gut das Klettern gefallen. Wir waren in vielen Gebieten und es gab immer was für jeden (Es gab nie einen langen Zustieg) Sonst war es lustig mit dem Team zu kochen, Ligretto zu spielen oder am Lagerfeuer zu sitzen. Und das Eis und die Pizza waren arcomäßig lecker.

Paul:

Am besten hat mir am Urlaub gefallen, dass ich mein Ziel eine 7b zu schaffen mir zwei Mal gelungen ist. Und noch das wir joggen waren und danach gedehnt haben war cool. Der coolste Fels für mich war die Red-Point-Wall, weil es dort sehr schöne Touren gab und ich meine erste 7b geschafft habe. Das wir einmal im Gardasee waren war auch cool bloß, dass das Wasser sehr kalt war. Der letzte Tag im Zillertal war cool, weil obwohl meine Finger zwar schon durch waren, ich trotzdem noch klettern konnte.

Jouna:

Ich fand es gut, dass wir auch alleine gekocht haben. Es war lustig, dass wir Zettel bekommen haben und einkaufen mussten, was darauf stand. Und ich finde, dass Massone das schönste und beste Klettergebiet ist. Draußen zu schlafen fand ich cool. An Ostern hatte ich auch viel Spaß. Es war sehr lustig.

Manou:

In den Osterferien waren mein Team und ich in Arco auf Kletterfahrt. Manche Wände waren nicht so toll, weil es vielleicht nicht so viele Touren gab, die für mich geeignet waren, aber die meisten waren cool. Ich war sehr zufrieden als ich eine 6a geschafft habe. Auch sehr schön fand ich die Stunden, die wir gemeinsam mit Kochen verbracht haben. (Das Essen hat „meist“ gut geschmeckt!). Am besten fand ich die Red-Point-Wall, wo ich sehr viele Touren geschafft habe. Das draußen schlafen war beim zweiten Mal warm und sehr gemütlich. Am Ende der anstrengenden und doch aufregenden Kletterfahrt habe ich mich sehr auf Zuhause gefreut, denn ich hatte meinen Eltern viel zu erzählen. Die Fahrt war sehr toll und ich freue mich schon auf die nächste.

Hannah:

Es war schön, dass wir draußen schlafen konnten. Das Einkaufen war lustig und unser selbst gekochtes Essen sehr lecker. Auch am Lagerfeuer hatten wir viel Spaß. Es war schön, dass ich mitfahren konnte, obwohl ich mir vor kurzem den Arm gebrochen hatte. Die Klettergebiete in Arco waren sehr schön.

Noah:

Ich fand es toll an der Teamfahrt, dass alles locker genommen wurde (aufstehen, klettern…) und trotzdem (fast ;)) immer alle motiviert waren. Am besten hat mir das Klettergebiet Massone gefallen, aber auch die anderen Gebiete waren toll. Das Eis war sehr gut, wobei die Pizza auch lecker war. Und auch die Teamgemeinschaft war super. Ich würde mich sehr über eine weitere Stützpunkt-Teamfahrt freuen.