| Erstellt von Manfred Mauler

Unterwegs zu den Wurzeln des Sportkletterns

Die diesjährige Rock&Bloc-Teamfahrt führte uns ins malerische Altmühltal an wunderschöne und schattige Felsen voller Sportklettertradition und „authentischer Kletterei“.

Nach anfänglichen organisatorischen Schwierigkeiten konnten 33 motivierte Rock&Bloc´ler am letzten Julisonntag in aller Früh in Richtung Riedenburg aufbrechen, um eine Woche lang die Felsen des südlichen Frankenjuras unsicher zu machen. Trotz fast täglicher Temperaturrekorde schafften wir es in drei Gruppen geteilt immer wieder schattige und erträglich kühle Gebiete zu finden, in denen sowohl unsere Felsneulinge als auch unsere Cracks schöne und fordernde Routen klettern konnten. Cleane Fingerrissen, erstbegangen im Jahr 1977 von Kurt Albert, hohe erste Sicherungspunkte und spärliches Hakenmaterial vor allem in (vermeintlich) leichten Routen wurden von den Trainern für den Vorstieg sicherungstechnisch präpariert, so dass ohne Risiko jeder im Vorstieg klettern konnte. Dabei wurden weit über 900 Routen bis in den 9. Schwierigkeitsgrad durchgestiegenen und jede Menge Graderhöhungen erreicht – der Gewinn der Gruppenwertung ging heuer an die „Rockriderz – Quantität statt Qualität“, wodurch ein Betreuer dieses Teams Ruhm und Ehre für die Titelverteidigung empfangen durften!

Aber auch neben dem Klettern war ständige Action angesagt: Startend mit früh morgentlichen Wespenvertreiben beim Frühstück, immer wieder harten Volleyballausscheidungsrunden, gemeinsamen Kochdiensten von sehr leckeren vegetarischen Gerichten, Abseilmanövern, Baden im Rhein-Main-Donaukanal bzw. Badesee, Spieleabenden, Lagerfeuerrunden mit Gitarre, Trompete und Gesang,  bis hin zum abschließenden gemeinsamen Eis essen wurde es nie langweilig.

Das wichtigste dabei war aber, dass die gesamte Teamfahrt unfallfrei ablief, was neben den umsichtigen Betreuern vor allem auch den älteren Teamkletterer*innen zu verdanken ist, die sich um die Jüngeren kümmerten und so zu einem vorherrschend sehr harmonischen und sicheren Miteinander beitrugen – vielen Dank allen Beteiligten hierfür!

Weiterhin gilt unser Dank den großzügigen Eltern für ihre gespendeten Essenspakete, unserer Sektion für die finanzielle Unterstützung und in erster Linie unseren Trainer*innen, die in ihrer Urlaubszeit diese ehrenamtliche verantwortungsvolle Aufgabe so engagiert übernommen haben.

Nachdem die 17. (!) Sommerkletterfahrt nun bereits wieder Vergangenheit ist, freuen uns schon auf die nächste Fahrt, die uns vielleicht wieder in ein neues Klettergebiet führen wird – lassen wir uns überraschen!

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