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28 RoBergAktiv

Jahresbericht 2025

21.04.2026

Unserer Findungsphase als selbstorganisierte Gruppe ist nach mittlerweile drei Jahren abgeschlossen. Sehr viele wunderbare gemeinsame Bergerlebnisse und geselligen Stunden miteinander wurden verbracht und es hat sich ein solider Kern gefunden, welcher die Gruppe in Schwung hält. Aber was macht so eine selbstorganisierte Gruppe aus, wie funktioniert das?
Erstmal sind wir eine Horde Bergbegeisterter und sorgen dafür, dass Gleichgesinnte einfach zusammenfinden können. Einmal im Monat treffen wir uns gemütlich zum Stammtisch, quatschen über neue Tourenideen aus der Gruppe und schmieden Pläne für gemeinsame Abenteuer. Außerdem gibt’s jede Woche einen Klettertreff – entweder in der Rosenheimer Kletterhalle oder, wenn’s warm ist, draußen in einem Chiemgauer Klettergarten.

Ein Herzstück unserer Gruppe ist ein gemeinsamer Signal-Chat. Dort sprechen wir uns für Termine ab und organisieren alles Mögliche – von Gruppenübungen wie Spaltenbergung oder mobilem Sichern in alpinen Routen bis hin zu ganz entspannten Treffen am See. Hin und wieder finden sich dabei Leute zusammen, bei denen die Chemie und Interessenlage besonders gut passt, und so entstehen aus der großen Runde immer wieder kleinere, dauerhafte oder temporäre Gruppen, die gemeinsam losziehen. Der Übergang bleibt dabei fließend, und mit der Zeit wächst für jeden Einzelnen das Netzwerk an möglichen Tourenpartnern – und damit auch unsere Gemeinschaft.
Klingt vielleicht chaotischer, als es am Ende wirklich ist. Sobald der ganze Chat-Trubel ein bisschen sortiert ist, läuft das alles ziemlich entspannt und rund. Die eigentliche Herausforderung ist und bleibt, dass man zusammenkommt, sich kennenlernt und sich für eine gemeinsame Zeit in unserer wunderschönen Chiemgauer Heimat zusammenfindet. Und genau dafür bietet die RoBergAktiv-Gruppe eine Plattform an.
Sven Wendlinger, Gruppenleiter