© DAV Sektion Rosenheim

ROpies auf der Oberreintalhütte

19.09.2026

Hei, mi leckst am Arsch! Die Saison im Oberreintal neigt sich langsam dem Ende zu, also nichts wie hin. Die eindrucksvollen Massen an rauem Wettersteinkalk in diesem Kletterparadies ließen sich die ROpies nicht entgehen. Weniger Paradies war der Zustieg. Auch die Anreise war bereits im Abenteuer inkludiert. 4 Minuten von Zugtür zu Zugtür von Gleis 9 zum Garmischer Zug auf Gleis 27 im Münchner Hauptbahnhof. Experten munkeln, hier sei ein FKT (Fastest known time) aufgestellt worden. Selbstverständlich wurde sich hier stets streng an die StVO gehalten. Ganz so schnell verlief der Zustieg zur Hütte nicht, das Abendessen haben wir uns auf alle Fälle verdient. Und weil wir noch nicht genug von Fahrrädern hatten, kletterten Anna, Marco, Louis und Kathi die Fahrradlkante, während David und Stefan es sich in der Café Andaman gut gehen ließen. Ein Glück, dass man von der Hütte alles im Blick hat, so konnten wir den Latschenkampf von David und Stefan im Abstieg live mit dem Fernglas verfolgen. 1:0 für die Beiden. Der nächste Tag startete mit Kaffeeduft in der Nase und den Gitarrenklängen vom Hüttenwirt. Da wird selbst die größte Schlafmütze gerne geweckt. Motiviert auf 6er-Kurs kletterten wir die Kalte Nummer und das Gelbe U. Eine Rohrnudl zum Abschluss des Wochenendes und dann nichts wie runter zum Zug, denn eins haben wir in der Planung nicht mit einkalkuliert: Der Beginn der Münchner Wiesn. Upsi.