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1. Bayerischer Bouldercup Jugend - Messe F.r.e.e. München

25.02.2014

Mehr als die Hälfte der Rosenheimer Starter im Finale

Insgesamt machten sich 17 Rosenheimerinnen und Rosenheimer auf den Weg nach München, um ihren Trainingsstand nach dem Winter zu testen. In der offenen Qualifikation mussten pro Startklasse sechs Boulder geklettert werden. Das hochklassige Schrauberteam mit Robert Leistner und Niklas Wiechmann zauberte sehr abwechslungsreiche Probleme für den Wettkampf. Neben diffizilen Platten gab es Sprünge oder auch tolle Powerprobleme.

Nach der Qualifikation waren neun der 17 Rosenheimer Starter für das Finale Qualifiziert. Im Finale, das je nach Starterquote mit zehn oder sechs Startern besetzt war galt es jeweils vier Boulderprobleme im Intervallmodus zu beklettern. Das bedeutet jeweils 4 Minuten Zeit zum klettern und dann wieder 4 Minuten Pause.

Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung des jungen Niklas Woltmann, der nach seinem ersten Kletterjahr als zehnter den Sprung ins Finale geschafft hatte und dann bis zu den drei letzten Startern in Führung lag und somit Platz 4 in der Jugend B belegte.
Erwartungsgemäß stark waren die beiden Rosenheimer Jugend B Mädels mit Pia Haas und Lina Kriechbaum. Mit Platz 2 und 3 nach der Qualifikation waren die Erwartungen hoch. Lina patzte im Boulder zwei und musste ihrer starken Konkurrentin Romy Fuchs aus München den Vortritt lassen. Auch Pia Haas schaffte einen Boulder nicht Top und musste den 3. Platz an Leonie Lochner abgeben.
Die Topfavoritin Bettina Aschauer sah sich im Finale vor eine besonders anspruchsvolle Situation gestellt. Die Boulder waren so leicht, dass drei ihrer Mitstreiterinnen alle Boulder flashten (im ersten Versuch). Das bedeutete für Bettina als vorletzte Starterin ein immensen Druck. So reichte ein kleiner Blick auf die Seite zur Konkurrenz, um die sonst so abgeklärte Bettina so aus der Fassung zu bringen, dass sie ausgerechnet im leichtesten Boulder patzte. Übrig blieb ein unglücklicher aber lehrreicher 4. Platz.

Nach dem Saisonstart in München wissen wir nun welche Aufgaben noch vor uns stehen, um in Frankfurt im Mai auch taktisch in Topform zu sein.