Genau darum geht es beim Schwenden: Alles, was vom Vieh nicht gefressen wird oder die Weideflächen nach und nach verbuschen lässt, wird händisch entfernt. Nur durch diese regelmäßige Pflege bleiben die Almwiesen offen, als Futterfläche nutzbar und gleichzeitig als artenreicher Lebensraum erhalten. Besonders junge Fichten breiten sich vielerorts schnell aus und machen aus offenen Weideflächen innerhalb weniger Jahre wieder Wald
Die Aktion zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in gemeinschaftlichen Arbeitseinsätzen steckt. Innerhalb weniger Stunden konnte eine große Fläche bearbeitet werden. Gleichzeitig erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unmittelbar, wie wichtig die Arbeit auf den Almen für den Erhalt unserer Kulturlandschaft ist.
Neben der praktischen Arbeit stand auch der Austausch zwischen Helfern und Almbauern im Mittelpunkt. Bei einer gemeinsamen Brotzeit mit Rinderwürschtln von Sepp Steinmüller Beilagen, Kaffee und Kuchen von Rosi Wildgruber, Kathi Wildgruber und Theresa Steinmüller blieb Zeit für Gespräche, Erfahrungen und das gemeinsame Naturerlebnis in der Bergwelt.